Vor 70 Jahren: Weltkriegsende – Zusammenbruch – Befreiung

Heilbronn

Nach Kriegs­en­de, Heil­bronn 1945 After the end of the war, 1945, By US Army, Public Domain

4474 Tage währ­te das 1000jährige Reich auf deut­schem Boden.
Dann brach es am 8. Mai 1945 in einem Infer­no aus Blut, Trä­nen und Mil­lio­nen Toten zusam­men. Eine Chro­no­lo­gie des fürch­ter­lichs­ten Krie­ges in der Welt­ge­schich­te.

Die Absicht, den deut­schen „Lebens­raum“ unter allen Umstän­den zu erwei­tern, hat­te Adolf Hit­ler schon in sei­nem Buch „Mein Kampf“ for­mu­liert und in Pro­pa­gan­da­reden stän­dig wie­der­holt. Seit der „Macht­er­grei­fung“ im Jahr 1933 wird die deut­sche Außen- und Innen­po­li­tik, die Wirt­schafts- und Finanz­po­li­tik auf die­ses Ziel aus­ge­rich­tet.

Die Ouvertüre: Appeasement 1938

Wenn Hit­ler Ende 1938 einem Atten­tat zum Opfer gefal­len wäre, wür­den nur weni­ge zögern, ihn einen der größ­ten Staats­män­ner der Deut­schen zu nen­nen”, schreibt Joa­chim Fest in sei­ner exzel­len­ten Hit­ler-Bio­gra­phie. Und Sebas­ti­an Haff­ner schil­dert in sei­nen ‚Anmer­kun­gen zu Hit­ler‘ (1978) einen Zeit­raum vom Früh­jahr 1938 bis zum Früh­jahr 1939, in dem bis zu 90 Pro­zent aller Deut­schen Hit­ler-Anhän­ger gewe­sen sein sol­len.
Dem “Füh­rer” scheint alles zu gelin­gen …

Trotz­dem ist das Auf­at­men der deut­schen Bevöl­ke­rung uner­mess­lich groß, als am Abend des 29. Sep­tem­ber 1938, das “Münch­ner Abkom­men” ver­kün­det wird — einen Krieg will außer Hit­ler und sei­ne Getreu­en näm­lich nie­mand, nicht ein­mal die meis­ten sei­ner Mili­tärs.

Nach wie vor eine der bes­ten, fun­dier­tes­ten — und umfang­reichs­ten (über 1000 Sei­ten) — Hit­ler-Bio­gra­fi­en. Prä­di­kat: Beson­ders lesens­wert!
Joa­chim C. Fest, Hit­ler. Eine Bio­gra­phie. Ull­stein Ver­lag GmbH Ber­lin, Taschen­buch, unge­kürz­te Aus­ga­be, 2002


Aber der “Füh­rer” hat zur Erleich­te­rung vie­ler auch die­ses Mal sein Vaban­que­spiel gewon­nen: Die “Appeasement”-Politiker Frank­reichs und Groß­bri­tan­ni­ens haben ihre Zustim­mung zum Anschluss des Sude­ten­lan­des an das Deut­sche Reich gege­ben, außer­dem wird ein Frie­dens­pakt zwi­schen Eng­land und Deutsch­land geschlos­sen.
Der Frie­den scheint jetzt end­lich geret­tet zu sein, Hit­lers Macht­an­sprü­che befrie­digt. Kurz nach dem Abkom­men erklärt Hit­ler in einer Rede, “dies sei nun die letz­te For­de­rung, die er an die Welt zu stel­len habe.”

Ein­woh­ner von Eger beim Ein­rü­cken deut­scher faschis­ti­schen Ver­bän­de. Her­aus­ga­be­da­tum: 5. Okto­ber 1938, Scherl / Welt­bild, Bun­des­ar­chiv, Bild 183-H13160 / CC BY-SA 3.0

Hit­lers Ver­spre­chun­gen sind wie so oft Augen­wi­sche­rei.
Nach der Beset­zung des Sude­ten­lan­des lau­fen die Kriegs­vor­be­rei­tun­gen auf Hoch­tou­ren.
Die Rest-Tsche­cho­slo­wa­kei sei kein lebens­fä­hi­ger Staat, die deut­sche Gene­ra­li­tät mache sich Sor­gen über die geo­po­li­ti­sche Lage die­ses Staa­tes, der – auf der Land­kar­te betrach­tet – wie ein Pfahl im Fleisch des groß­deut­schen Rei­ches säße. Goeb­bels’ Pro­pa­gan­da­mi­nis­te­ri­um lässt in den Zei­tun­gen und über den Rund­funk fast täg­lich Berich­te über angeb­li­che Gräu­el­ta­ten ver­brei­ten, die Tsche­chen an harm­lo­sen Sude­ten­deut­schen ver­übt haben sol­len. Immer wie­der heißt es, dass Böh­men für die Rus­sen eine idea­le Flug­ba­sis bil­de.
Wer will, kann ahnen, dass Hit­lers Macht­hun­ger noch lan­ge nicht gestillt ist.

Ein knap­pes hal­bes Jahr nach dem Münch­ner Abkom­men, im März 1939, mar­schiert die Wehr­macht in Prag ein. Die rei­che und hoch­ent­wi­ckel­te Tsche­cho­slo­wa­kei, die einst als die “zwei­te Schweiz Euro­pas” gegol­ten hat, ver­schwin­det von der Land­kar­te.


Partnerwahl: Die britischen Gouvernanten zieren sich

Nach der Unter­zeich­nung im Gespräch J.W. Sta­lin und der deut­sche Reichs­au­ßen­mi­nis­ter Joa­chim von Rib­ben­trop (r.), Bun­des­ar­chiv, Bild 183-H27337 / CC BY-SA 3.0

Hit­ler wirbt bei den Bri­ten seit Mit­te der 1930er Jah­re für ein gemein­sa­mes Bünd­nis. Sein Ziel ist es, für sei­nen bereits in “Mein Kampf” ange­kün­dig­ten Krieg im Osten den Rücken frei zu haben.
Ab dem Jahr 1934 fin­den soge­nann­te „Pil­ger­rei­sen“ bri­ti­scher Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten, Adli­ger und Indus­tri­el­ler statt, in Ber­lin oder auf den Ober­salz­berg wer­den sie vom “Füh­rer” per­sön­lich emp­fan­gen und von der Sinn­haf­tig­keit eines sol­chen Bünd­nis­ses über­zeugt.

Lan­ge Zeit scheint es, als ob man auf der Insel den Plä­nen eines deutsch-bri­ti­schen Tech­tel­mech­tels nicht abge­neigt ist, aber die “bri­ti­schen Gou­ver­nan­ten” , wie Hit­ler sei­ne poten­zi­el­len Lieb­lings-Bünd­nis­part­ner schließ­lich nennt, zie­ren sich und win­ken ab. Eben­so schei­tert sei­ne Idee, die Polen zu einem gemein­sa­men Angriff auf die Sowjet­uni­on zu über­re­den.

Dann geschieht das für vie­le Unfass­ba­re: Im August 1939 schlie­ßen Hit­ler und Sta­lin — “Unmensch” und “Bes­tie”, wie sich die Dik­ta­to­ren gegen­sei­tig zu bezeich­nen pfle­gen — einen “Nicht­an­griffs­pakt“.
Die Unter­schrif­ten unter den Ver­trä­gen und dem “gehei­men Zusatz­pro­to­koll” (das die Auf­tei­lung Polens vor­sieht) ist kaum tro­cken, als die deut­sche Wehr­macht am 1. Sep­tem­ber 1939 ohne Kriegs­er­klä­rung Polen angreift und der Zwei­te Welt­krieg beginnt.

Drôle de guerre — Sitzkrieg

Es herrscht eine eigen­ar­ti­ge und gedrück­te Stim­mung im Land, als die Deut­schen am 1. Sep­tem­ber 1939 über die Rund­funk­ge­rä­te immer und immer wie­der die Pas­sa­ge hören müs­sen, mit der  Hit­ler vor dem Reichs­tag den Über­fall auf Polen begrün­det. Vie­le ahnen, dass der angeb­li­che Kriegs­grund eine Lüge ist. (Das Bom­bar­de­ment der Dan­zi­ger Wes­ter­plat­te begann außer­dem um 4 Uhr 45.)

„Polen hat heu­te Nacht zum ers­ten Mal auf unse­rem eige­nen Ter­ri­to­ri­um auch mit bereits regu­lä­ren Sol­da­ten geschos­sen. Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurück­ge­schos­sen! Und von jetzt ab wird Bom­be mit Bom­be ver­gol­ten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Gift­gas bekämpft. Wer selbst sich von den Regeln einer huma­nen Kriegs­füh­rung ent­fernt, kann von uns nichts ande­res erwar­ten, als dass wir den glei­chen Schritt tun. Ich wer­de die­sen Kampf, ganz gleich, gegen wen, so lan­ge füh­ren, bis die Sicher­heit des Rei­ches und bis sei­ne Rech­te gewähr­leis­tet sind.“
Adolf Hit­ler am 1. Sep­tem­ber 1939 vor dem Reichs­tag

Anders als im August 1914 gibt es auf den Stra­ßen weder hys­te­ri­schen Jubel noch spon­ta­ne patrio­ti­sche Kund­ge­bun­gen oder Gesän­ge.
Kaum jemand hat die­sen neu­en Krieg gewollt, vie­le fürch­ten ihn, denn die Erin­ne­run­gen an den
ers­ten Welt­krieg mit Mil­lio­nen von Opfern und der chao­ti­schen Nach­kriegs­zeit sind gera­de ein­mal 20 Jah­re alt. Auf den Stra­ßen sieht man im Sep­tem­ber 1939 nur erns­te Gesich­ter mit zusam­men­ge­bis­se­nen Zäh­nen.

Zwar gibt es kei­ne Begeis­te­rung, aber auch kei­nen Wider­stand oder offen geäu­ßer­te Angst.
Der Füh­rer wird’s schon rich­ten“ ist ein geläu­fi­ger Spruch, mit dem man sich zu trös­ten ver­sucht.
Die Wehr­macht, die Beam­ten­schaft, die Par­tei und nicht zuletzt die Deut­schen funk­tio­nie­ren.

Polen ist mit Frank­reich ver­bün­det, aber ein­grei­fen mögen die Fran­zo­sen nicht.
Dass ein Bünd­nis mit Frank­reich im Kri­sen­fall nicht viel wert ist, haben die Fran­zo­sen mitt­ler­wei­le schon mehr­mals bewie­sen: 1938 auf dem Höhe­punkt der Sude­ten­kri­se, als der tsche­cho­slo­wa­ki­sche Staats­prä­si­dent Edvard Beneš sei­nen Bünd­nis­part­ner Frank­reich mehr­mals zum mili­tä­ri­schen Ein­grei­fen drän­gen will, und auch im März 1939, als die “Rest-Tsche­chei” von der deut­schen Wehr­macht “besei­tigt” wird, und Frank­reich bis auf Pro­tes­te nichts unter­nimmt.

Fran­zo­sen und Bri­ten erklä­ren dem Deut­schen Reich nach dem Über­fall Polens den Krieg, aber sie unter­neh­men nichts.
Wie erstarrt sehen sie zu, wie Hit­lers Wehr­macht im Osten freie Bahn hat, den pol­ni­schen Feld­zug als „Blitz­krieg“ füh­ren und in weni­gen Wochen been­den kann. Im Wes­ten herrscht ein eigen­ar­ti­ger Sitz­krieg — Drô­le de guer­re — “komi­scher Krieg
Eine his­to­ri­sche Chan­ce geht ver­lo­ren, denn es ist klar, dass an der deut­schen West­gren­ze nur weni­ge Ein­hei­ten zur Ver­tei­di­gung Deutsch­lands zur Ver­fü­gung ste­hen. Trotz­dem: Kei­ner wagt es, den ers­ten Schuss abzu­ge­ben.

BlitzkriegE

Die fata­lis­ti­sche Stim­mung der Deut­schen schlägt nach dem raschen Kriegs­er­folg in Polen schließ­lich doch noch in eine Art ver­trau­ens­vol­ler Zuver­sicht um.

Die Wehr­macht scheint unschlag­bar zu sein. Nach Polen wer­den in kur­zen kon­zer­tier­ten Feld­zü­gen Däne­mark, Nor­we­gen, Bel­gi­en, die Nie­der­lan­de, Luxem­burg, ein Groß­teil Frank­reichs, Jugo­sla­wi­en und Grie­chen­land erobert und besetzt. Bis Mit­te 1941 jagt im Radio eine Son­der­mel­dung die nächs­te, ein­ge­lei­tet durch die jewei­li­ge “Son­der­mel­dungs­fan­fa­re” (“Die Wacht am Rhein” bei­spiels­wei­se als Frank­reich­fanfa­re, die Sin­fo­ni­sche Dich­tung für Orches­ter Nr. 3″, „Les Pré­ludes“, von Franz Liszt als “Russ­land­fan­fa­re”).

Nur die Bri­ten ver­weh­ren den schein­bar Unbe­sieg­ba­ren den Blitz­krieg.
Groß­bri­tan­ni­en ist ab der Kapi­tu­la­ti­on Frank­reichs am 22. Juni 1940 bis zum deut­schen Angriff auf die Sowjet­uni­on am 22. Juni 1941 ein Jahr lang Deutsch­lands ein­zi­ger ver­blie­be­ner Kriegs­geg­ner und steht mit dem Rücken zur Wand.

Am 16. Juli 1940 befiehlt Hit­ler die Ope­ra­ti­on See­lö­we, die Lan­dung in Groß­bri­tan­ni­en. Damit die­ser Plan gelin­gen kann, beginnt im August 1940 der Luft­krieg über Eng­land.
Die Bri­ten hal­ten durch, mit “Blut, Schweiß und Trä­nen” , ange­führt durch die Stand­fes­tig­keit ihres Pre­miers Winston Chur­chill und der Königs­fa­mi­lie. Für den wei­te­ren Kriegs­ver­lauf ist das Durch­hal­ten der Bri­ten von ent­schei­den­der Bedeu­tung.

sir-winston-churchill-396973You ask, what is our aim? I can ans­wer in one word: Vic­to­ry.
Vic­to­ry at all costs – Vic­to­ry in spi­te of all ter­ror – Vic­to­ry, howe­ver long and hard the road may be, for without vic­to­ry the­re is no sur­vi­val.“

Winston Chur­chill am 13. Mai 1940 vor dem bri­ti­schen Unter­haus,
3 Tage nach sei­ner Ernen­nung zum bri­ti­schen Pre­mier­mi­nis­ter und Nach­fol­ger von Nevil­le Cham­ber­lain


Das „Unternehmen Barbarossa”

Es gleicht einem Trep­pen­witz der Geschich­te, dass aus­ge­rech­net der sonst bis an die Gren­ze zur Para­noia miss­traui­sche Sta­lin die Zei­chen der Zeit nicht erkennt.

Ab März 1941 berich­ten immer mehr sowje­ti­sche Spio­ne von einem nicht enden wol­len­den Strom deut­scher Trup­pen, die Rich­tung Osten mar­schie­ren, täg­lich bräch­ten bis zu vier Züge deut­sche Sol­da­ten und Pan­zer in die Auf­marsch­räu­me in Polen.
Anfang Mai 1941 mel­det der Agent Richard Sor­ge aus Japan nach Mos­kau, dass ein Angriff der Deut­schen mit 150 Divi­sio­nen unmit­tel­bar bevor stün­de. Geplan­ter Ter­min: der 20. Juni 1941. Sta­lin wie­gelt ab und droht sei­nen Mili­tärs und Bera­tern, es wür­den „Köp­fe rol­len“, wenn sie ohne sei­ne Erlaub­nis Trup­pen­be­we­gun­gen durch­führ­ten.

Am 22. Juni 1941 beginnt nach mehr­wö­chi­gen Ver­zö­ge­run­gen das „Unter­neh­men Bar­ba­ros­sa“, der deut­sche Über­fall auf die Sowjet­uni­on, mit dem Adolf Hit­ler sei­nem “Volk ohne Raum” den Lebens­raum im Osten geben will. Dar­über hat­te er bereits 1925 in “Mein Kampf” geschrie­ben.
Sta­lin hät­te es wis­sen kön­nen, denn er ist einer der weni­gen aus­län­di­schen Staats­män­ner, die Hit­lers Mani­fest gele­sen haben.
Völ­lig über­rum­pelt und am Boden zer­stört zieht er sich auf sei­ne Dat­scha zurück und ist für meh­re­re Tage für nie­man­den zu spre­chen.

Lenin hat unse­ren Staat geschaf­fen, und wir haben ihn ver­schis­sen.“
Sta­lin sechs Tage nach dem deut­schen Über­fall vom 22. Juni 1941


Der gefürch­te­te „Zwei­fron­ten­krieg“ kommt auch für die deut­sche Bevöl­ke­rung über­ra­schend. Tief bedrückt ver­neh­men die Deut­schen Hit­lers Pro­pa­gan­da­lü­ge, der „rus­si­sche Auf­marsch gegen die deut­sche Gren­ze“ sei in vol­lem Gan­ge: Um den Wahn­sinn einer zwei­ten Front plau­si­bel zu machen, ver­kauft man ihnen den Krieg gegen den eins­ti­gen Bünd­nis­part­ner Sowjet­uni­on als Aggres­si­on der “Bol­sche­wis­ten“ .

Die­ser Krieg gegen die Sowjet­uni­on macht den Deut­schen Angst.
Unmut – wenn auch sehr lei­se geäu­ßert – brei­tet sich aus.

Fast sieht es so aus, als ob Hit­lers Feld­zug im Osten gelin­gen könn­te.
Die von den sta­li­nis­ti­schen Säu­be­run­gen der vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­re dezi­mier­ten sowje­ti­schen Trup­pen erlei­den schwe­re Ver­lus­te und wer­den von der Wehr­macht Rich­tung Osten getrie­ben. Mos­kau ist bereits eva­ku­iert, sogar der ein­bal­sa­mier­te Leich­nam Lenins wird abtrans­por­tiert.

Dann setzt im Okto­ber 1941 der Herbst­re­gen ein, die deut­sche Inva­si­on bleibt nach wochen­lan­gem Vor­marsch im Matsch vor Mos­kau ste­cken. Im Novem­ber 1941 gelingt es eini­gen weni­gen deut­schen Ein­hei­ten noch, die Außen­be­zir­ke Mos­kaus zu errei­chen. Dann beginnt der gefürch­te­te rus­si­sche Win­ter frü­her als gewöhn­lich. Der Wet­ter­wech­sel ist mäch­ti­ger als alle sowje­ti­schen Arme­en.
Maschi­nen und Waf­fen ver­sa­gen in der klir­ren­den Käl­te. Vie­le Sol­da­ten erfrie­ren, weil man sie im Ver­trau­en auf einen schnel­len Sieg ohne Win­ter­aus­rüs­tung nach Russ­land geschickt hat. Die feh­len­de Aus­rüs­tung soll nun – viel zu spät – durch Samm­lun­gen in der Hei­mat beschafft wer­den.

Vor­marsch unse­rer Trup­pen durch die Win­ter­land­schaft vor Mos­kau. Die Wege sind gefro­ren und trotz der Käl­te geht es leicht vor­wärts.” (Kriegs­be­rich­ter Cusi­an, 21.11.41), Bun­des­ar­chiv, Bild 183-L20813 / CC BY-SA 3.0

Pearl Harbour

Der Krieg der Deut­schen an der Ost­front tobt ein hal­bes Jahr, als am 7. Dezem­ber 1941 das mit Deutsch­land und Ita­li­en ver­bün­de­te Japan ohne Kriegs­er­klä­rung den ame­ri­ka­ni­schen Mari­ne­stütz­punkt Pearl Har­bour bom­bar­diert.

Am 11. Dezem­ber erklä­ren die mit Japan ver­bün­de­ten Ach­sen­mäch­te Deutsch­land und Ita­li­en den USA den Krieg.
Der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Roo­se­velt hat­te bereits lan­ge Zeit die bedräng­ten Bri­ten und die Sowjet­uni­on mit Waf­fen und Mate­ri­al unter­stützt; offi­zi­ell in den Krieg ein­tre­ten konn­te er gegen den Wil­len einer Mehr­heit der Ame­ri­ka­ner nicht.
Der japa­ni­sche Angriff auf Pearl Har­bour und die Kriegs­er­klä­rung der Ach­sen­mäch­te ändern alles.

Ende 1942 kämp­fen in Nord­afri­ka erst­mals US-ame­ri­ka­ni­sche gegen deut­sche Trup­pen. Aus dem inner­eu­ro­päi­schen Krieg ist ein Welt­krieg gewor­den, der mit nie gekann­ter Grau­sam­keit und zuneh­men­der Bru­ta­li­tät auf allen Sei­ten geführt wird.
Nie­mand schert sich mehr um die nach dem ers­ten Welt­krieg müh­sam errun­ge­nen Regeln und Kon­ven­tio­nen. Ein Men­schen­le­ben – sei es nun das eines Sol­da­ten oder eines Zivi­lis­ten – ist nichts mehr wert.

Luftkrieg

Bereits seit Mai 1940 hat­te die bri­ti­sche Roy­al Air Force (RAF) Luft­an­grif­fe gegen Zie­le in Deutsch­land geflo­gen, aber die Ent­fer­nung ist rie­sig und für die bri­ti­schen Bom­ber kaum zu bewäl­ti­gen. Trotz der gerin­gen Aus­sich­ten, dem deut­schen Kriegs­geg­ner ernst­haft scha­den zu kön­nen, flie­gen sie. Die RAF-Bom­bar­de­ments sind aller­dings mehr psy­cho­lo­gi­sche Nadel­sti­che und kei­ne ernst­haf­te Bedro­hung für das „Blitz­krieg“ gewöhn­te Deut­sche Reich.
Das wird nach dem Kriegs­ein­tritt der Ame­ri­ka­ner Ende 1941 schlag­ar­tig anders. Für die Bri­ten bedeu­tet der neue, nun auch offi­zi­el­le Ver­bün­de­te, die immens wich­ti­ge Ver­stär­kung an Mensch und Mate­ri­al. Die deut­sche Zivil­be­völ­ke­rung, die den Krieg haupt­säch­lich aus den Son­der­mel­dun­gen im Radio und durch die Bil­der der Wochen­schau im Kino kennt, bekommt ihn jetzt spü­ren.
Tag für Tag und Nacht für Nacht.

B-17 Fly­ing For­t­ress, gemein­frei

Ab Mit­te 1942 gehen die Alli­ier­ten dazu über, gro­ße Bom­ber­pulks nach Deutsch­land zu schi­cken, um sowohl Indus­trie- und Mili­tär­ein­rich­tun­gen zu zer­stö­ren, aber auch um die Moral der Bevöl­ke­rung zu bre­chen.
Die ame­ri­ka­ni­sche USAAF kon­zen­triert sich in Tagesan­grif­fen vor­wie­gend auf Indus­trie­zie­le, wäh­rend die Bom­ber der bri­ti­schen RAF bei Nacht die Städ­te bom­bar­die­ren, um Zivil­be­völ­ke­rung und kämp­fen­de Sol­da­ten zu demo­ra­li­sie­ren.


Der Totale Krieg

Wollt Ihr den tota­len Krieg?“ brüllt Pro­pa­gan­da­mi­nis­ter Joseph Goeb­bels in sei­ner Sport­pa­last­re­de vom 18. Febru­ar 1943 und ern­tet fre­ne­ti­schen Jubel.

Für vie­le Deut­schen ist die grau­en­vol­len Schlacht bei Sta­lin­grad mit 700.000 Toten und die Kapi­tu­la­ti­on der 6. Armee Ende Janu­ar 1943 die psy­cho­lo­gi­sche Wen­de: Ab die­sem Zeit­punkt glau­ben vie­le nicht mehr, dass die­ser Krieg zu gewin­nen ist.
Doch die Angst vor der „rasen­den Rach­sucht“ der Bol­sche­wis­ten und die durch geschick­te Pro­pa­gan­da geschür­te Wut über den „anglo­ame­ri­ka­ni­schen Bom­ben­ter­ror“ lässt sie durch­hal­ten. Vie­le sind kriegs­mü­de, mobi­li­sie­ren aber ihre letz­ten Kräf­te – und hof­fen trotz aller Zwei­fel auf den ver­spro­che­nen „End­sieg“.

Am 10. Juli 1943 lan­den alli­ier­te Streit­kräf­te in Sizi­li­en und kämp­fen sich durch Ita­li­en Rich­tung Nor­den, ein knap­pes Jahr spä­ter, am 6. Juni 1944 beginnt die „Ope­ra­ti­on Over­lord“ – der „längs­te Tag“: die Lan­dung eng­li­scher, ame­ri­ka­ni­scher, fran­zö­si­scher und pol­ni­scher Sol­da­ten in der Nor­man­die.

An der Ost­front treibt die Roten Armee die Deut­sche Wehr­macht Rich­tung Wes­ten, bereits im Früh­jahr 1944 errei­chen sowje­ti­sche Kampf­ver­bän­de die Gren­ze Rumä­ni­ens, der Tsche­cho­slo­wa­kei und des ehe­ma­li­gen Polen.
Die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Pro­pa­gan­da beschö­nigt den ein­set­zen­den Rück­zug deut­scher Trup­pen an fast allen Fron­ten als „Front­be­gra­di­gun­gen“ . Im Radio — vom Volks­mund „Goeb­bels­schnau­ze“ genannt — wird über Mit­tel- und Lang­wel­le ver­kün­det, dass die Sol­da­ten der deut­schen Wehr­macht erst Hei­mat­bo­den erreicht haben müss­ten, um „das Reich” bes­ser ver­tei­di­gen und die Fein­de zurück­schla­gen zu kön­nen.

Im zivi­len Deutsch­land wis­sen vie­le nicht wei­ter.
Beson­ders im Osten hat man fürch­ter­li­che (und begrün­de­te) Angst vor den her­an­rü­cken­den „Bol­sche­wi­ken“.
Flucht ist den Bewoh­nern Ost­preu­ßens unter Andro­hung schwe­rer Stra­fen ver­bo­ten wor­den, Hit­ler will der vor­rü­cken­den Roten Armee einen mensch­li­chen „Schutz­wall“ ent­ge­gen­stel­len — die Par­tei­bon­zen hat­ten sich selbst natür­lich schon längst in Sicher­heit gebracht.

Im Wes­ten neh­men die Luft­an­grif­fe auf deut­sche Städ­te zu und for­dern Tau­sen­de Men­schen­le­ben. Nacht für Nacht heu­len in den Groß­städ­ten die Sire­nen, vie­le Men­schen ver­brin­gen die meis­ten Näch­te in Luft­schutz­kel­lern, immer in der Angst, bei einem direk­ten Tref­fer ver­schüt­tet zu wer­den. Frau­en leben in per­ma­nen­ter Furcht um das Leben ihrer Söh­ne und Män­ner an den ver­schie­de­nen Kriegs­schau­plät­zen, beson­ders um die, die an der Ost­front kämp­fen müs­sen.


Hit­ler­jun­gen und alte Män­ner wer­den zum „Volks­sturm“ ein­ge­zo­gen, dem letz­ten Auf­ge­bot. War bis weit in den Krieg hin­ein die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln und Klei­dung gut, so wird jetzt bemerk­bar, dass immer mehr ehe­mals besetz­te Gebie­te nicht mehr aus­ge­beu­tet wer­den kön­nen.
Die Deut­schen sind erschöpft.
„Heil Hit­ler“ — der “Deut­sche Gruß” — ver­schwin­det.

Hit­ler for­dert den Kampf bis zum Unter­gang.

Der Untergang

Als am 12. April 1945 US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Fran­k­lin D. Roo­se­velt über­ra­schend stirbt, froh­lockt Hit­ler für kur­ze Zeit und hofft auf den Zer­fall der alli­ier­ten Koali­ti­on. Die Wehr­macht soll und muss wei­ter­kämp­fen – wie so oft mit der Dro­hung „bol­sche­wis­ti­scher“ Gräu­el­ta­ten.

Zu „Füh­rers Geburts­tag“ am 20. April emp­fängt er Gäs­te im Füh­rer­bun­ker. Hit­ler wird 56 Jah­re alt und ist geis­tig und kör­per­lich ein Wrack.

Am 22. April erlei­det er einen Ner­ven­zu­sam­men­bruch, als er erfährt, dass SS-Ober­grup­pen­füh­rer Felix Stei­ner den befoh­le­nen Ent­satz­an­griff sei­ner Armee­grup­pe in der Schlacht um Ber­lin als undurch­führ­bar ver­wei­gert hat.

Am 25. April 1945 rei­chen sich auf der zer­stör­ten Elb­brü­cke in Tor­gau Sol­da­ten der 90. US-Infan­te­rie­di­vi­si­on und der sowje­ti­schen Gar­de­di­vi­si­on die Hand.
Ost- und West­front sind jetzt ver­eint. Ber­lin ist von der Roten Armee ein­ge­kes­selt.

Am 28. April erfährt Hit­ler von Himm­lers mona­te­lan­gen Geheim­ver­hand­lun­gen mit den Alli­ier­ten über einen Sepa­rat­frie­den und lässt dar­auf­hin Himm­lers Kon­takt­mann Herr­mann Fegelein ver­haf­ten und erschie­ßen.

Am 29. April ver­brei­tet sich die Nach­richt von der Erschie­ßung des ita­lie­ni­schen „Duce“ Beni­to Mus­so­li­ni und der Miss­hand­lung sei­ner Lei­che.

Am 30. April hei­ra­tet Hit­ler sei­ne Lebens­ge­fähr­tin Eva Braun.
Danach dik­tiert er sein poli­ti­sches Tes­ta­ment: Er ernennt sei­nen treu­en Gefolgs­mann und Hard­li­ner, den Ober­be­fehls­ha­ber der deut­schen Kriegs­ma­ri­ne, Groß­ad­m­ral Karl Dönitz, zu sei­nem Nach­fol­ger als Reichs­prä­si­den­ten und Ober­be­fehls­ha­ber der Wehr­macht. Goeb­bels soll neu­er Reichs­kanz­ler wer­den.
Göring und Himm­ler wer­den aus der NSDAP aus­ge­schlos­sen.
Die Deut­schen ruft er zur unbe­ding­ten Fort­set­zung des Krie­ges, zur Ein­hal­tung der Nürn­ber­ger Ras­sen­ge­set­ze und zur wei­te­ren „Ver­nich­tung“ der Juden auf. Er ver­teilt Ampul­len mit Zyan­ka­li und ver­gif­tet sei­ne Schä­fer­hün­din.

Am Nach­mit­tag zieht sich Hit­ler mit sei­ner Ehe­frau zurück.
Eva Braun schluckt Gift, Hit­ler erschießt sich.

Exak­te Schät­zun­gen gibt es nicht, aber es wird ver­mu­tet, dass zwi­schen 36 und 52 Mil­lio­nen Men­schen ihr Leben ver­lo­ren haben.
Unge­zählt blei­ben die Mil­lio­nen, die ver­letzt, obdach­los, ver­trie­ben, depor­tiert oder inhaf­tiert wur­den.
Das „Tau­send­jäh­ri­ge Reich“ ist nach zwölf Jah­ren unter­ge­gan­gen und hin­ter­lässt Tod, Elend und uner­mess­li­ches Leid.

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Über­rollt — Die neue Reichs­haupt­stadt: Flens­burg — Von mi gift dat nix! — Wir waren die Rus­sen — Plötz­lich waren alle Rit­ter­gut­be­sit­zer — Wohl­stand für alle
Ihr Flücht­lin­ge!


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Nach wie vor eine der bes­ten, fun­dier­tes­ten — und umfang­reichs­ten (über 1000 Sei­ten) — Hit­ler-Bio­gra­fi­en. Prä­di­kat: Beson­ders lesens­wert!
Joa­chim C. Fest, Hit­ler. Eine Bio­gra­phie. Ull­stein Ver­lag GmbH Ber­lin, Taschen­buch, unge­kürz­te Aus­ga­be, 2002

Das Leben des “roten Zaren” von 1917 bis 1935. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen am “Hof” Sta­lins, infor­ma­tiv und span­nend wie ein Kri­mi geschrie­ben.
Simon Sebag Mon­te­fio­re: Sta­lin: Am Hof des roten Zaren*, Fischer Taschen­buch Ver­lag, 2006

Rund eine Mil­lio­nen rus­si­scher Mäd­chen und Frau­en zogen in den Krieg gegen die Deut­schen, als Küchen­hil­fen, Sani­täts­hel­fe­rin­nen, die Ver­letz­te noch wäh­rend der Gefech­te aus den Front­li­ni­en schlepp­ten, als Sol­da­tin­nen. Swet­la­na Ale­xi­je­witsch’ berüh­ren­de Repor­ta­ge mit Inter­views ehe­ma­li­ger Kriegs­teil­neh­me­rin­nen. Ein sehr lesens­wer­tes Buch!
Der Krieg hat kein weib­li­ches Gesicht“, Swet­la­na Ale­xi­je­witsch, Suhr­kamp Taschen­buch, 2015

Der His­to­ri­ker Jörg Babe­row­ski über Sta­lins Gewalt­herr­schaft und die sinn­lo­sen Ver­bre­chen im Namen von Sozia­lis­mus und Fort­schritt. Lesens­wert!
Jörg Baberowski:Verbrannte Erde. Sta­lins Herr­schaft der Gewalt*, Fischer Taschen­buch Ver­lag, 2014

Trotz des etwas däm­li­chen Titels ein tol­les Buch für alle Geschichts­in­ter­es­sier­ten zum Nach­schla­gen und Quer­le­sen.
Chris­ti­an v. Dit­furth: Deut­sche Geschich­te für Dum­mies*, Wiley-VCH Ver­lag GmbH & Co. KGaA, Wein­heim, 2012


Lese­emp­feh­lung zum The­ma:


Was befahl Hit­ler? Gab es einen “Füh­rer­be­fehl” für den Holog­aust? Über die flie­ßen­den Über­gän­ge zwi­schen Befeh­len­den, Nutz­nie­ßern, Pro­fi­teu­ren und “Bystan­dern”:
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/01/holocaust-adolf-hitler-befehle-forschung-streit


Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma: 


Auch Mör­der fal­len nicht ein­fach vom hei­te­ren Him­mel”, schreibt die Schwei­zer Auto­rin (und Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin) Ali­ce Mil­ler in ihrem Buch Am Anfang war Erzie­hung. Oder doch?
Der Wer­de­gang Adolf Hit­lers vom geprü­gel­ten Sohn eines „erzie­hen­den“ Vaters und einer lie­be­vol­len, aber schwa­chen Mut­ter zu einem der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren der Mensch­heit.

Vom ver­bor­ge­nem zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hit­lers


Adolf Hit­ler und sei­ne Anhän­ger. Wer folg­te den Natio­nal­so­zia­lis­ten und was bringt Men­schen dazu, zu Mör­dern zu wer­den?
Die Erlaub­nis zu has­sen


Es war wäh­rend des Drit­ten Rei­ches ein Best­sel­ler und galt als d e r Leit­fa­den zur Kin­der­er­zie­hung. Über die NS-Päd­ago­gik und Johan­na Haa­rers Mach­werk.
Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind


Sta­lin, Hit­lers “Bru­der im Geis­te”, war der zwei­te Dik­ta­tor, der die Welt ihn Atem hielt. Und das Ver­blüf­fen­de: Sta­lin “moch­te” Hit­ler und hat ihn tat­säch­lich bewun­dert.
Wer war eigent­lich Sta­lin? Teil 1


 Wir müssten das alles mal aufschreiben Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en ver­öf­fent­licht seit 2012 hoch­wer­ti­ge Bild­bän­de und Chro­ni­ken über Fami­li­en- und Unter­neh­mens-geschich­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page Bild­bio­gra­phi­en: Wir müss­ten das alles mal auf­schrei­ben!


 

Bild­nach­wei­se:

1) Nach Kriegs­en­de, 1945 After the end of the war, 1945, By US Army, Public Domain
2) Beset­zung der Tsche­cho­slo­wa­kei durch die deut­schen Trup­pen, Okto­ber 1938, UBz: Ein­woh­ner von Eger beim Ein­rü­cken deut­scher faschis­ti­schen Ver­bän­de. Her­aus­ga­be­da­tum: 5. Okto­ber 1938, Scherl / Welt­bild, Bun­des­ar­chiv, Bild 183-H13160, Okto­ber 1938, UBz: Ein­woh­ner von Eger beim Ein­rü­cken deut­scher faschis­ti­schen Ver­bän­de. Her­aus­ga­be­da­tum: 5. Okto­ber 1938, Scherl / Welt­bild, Bun­des­ar­chiv, Bild 183-H13160 / CC BY-SA 3.0
3) Sowjet­uni­on, August 1939, Im Mos­kau­er Kreml wird am 23.8.1939 ein Nicht­an­griffs­ver­trag zwi­schen dem deut­schen Reich und der UdSSR unter­zeich­net. Nach der Unter­zeich­nung im Gespräch J.W. Sta­lin und der deut­sche Reichs­au­ßen­mi­nis­ter Joa­chim von Rib­ben­trop (r.), Bun­des­ar­chiv, Bild 183-H27337 / CC BY-SA 3.0

4) Sir Winston Chur­chill, skee­ze, pixabay.com, CC0 Public Domain
5) Vor­marsch unse­rer Trup­pen durch die Win­ter­land­schaft vor Mos­kau. Die Wege sind gefro­ren und trotz der Käl­te geht es leicht vor­wärts. (Kriegs­be­rich­ter Cusi­an, 21.11.41), Bun­des­ar­chiv, Bild 183-L20813 / CC BY-SA 3.0
6) B-17 Fly­ing For­t­ress, gemein­frei, Two B-17 Fly­ing For­tres­ses’ vapor trails light up the night sky over Eas­tern Euro­pe

7) Ruhr­ge­biet, Luft­schutz­stol­len wäh­rend Flie­ger­alarm, Zen­tral­bild II. Welt­krieg 1939 — 45 Luft­schutz­stol­len im Ruhr­ge­biet, um 1943. Wäh­rend eines Flie­ger­alarms, Ruhr­ge­biet, 1943, Pho­to­gra­pher Unknown, Bun­des­ar­chiv, Bild 183-R71086 / CC-BY-SA, gemein­frei
8) Karl_D%C3%B6nitz.jpg#/media/File:Karl_D%C3%B6nitz.jpg, gemein­frei

 

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