Das 20. Jahrhundert

Ein Jahrhundert mit Diktaturen, zwei Weltkriegen, Millionen Kriegstoten, Verletzten, Flüchtlingen und Vertriebenen, das uns heute noch in den Knochen steckt.

Ihr Flüchtlinge! Flucht und Vertreibung 1944 bis 1950

Ihr Flüchtlinge! Flucht und Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg www.generationengespräch.de


Flucht und Vertreibung: Von ‚Willkommens-Kultur‘ kann keine Rede sein, als in den Jahren zwischen 1944 und 1950 rund 12 Millionen Deutsche und Deutschstämmige aus dem Osten vor der heranrückenden Roten Armee in den Westen fliehen.

In den Augen vieler Einheimischer sind sie die „Polacken“, die ihnen das Wenige, das sie nach dem verlorenen Krieg noch haben, wegnehmen wollen.
Ein Rückblick.

Zwischen Drill und Misshandlung: Johanna Haarers „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“

Zwischen Drill und Misshandlung Kindheit und Erziehung im Nationalsozialismus


„Erfunden“ haben die Nationalsozialisten die ‚Erziehung mit harter Hand‘ nicht, aber wie so vieles andere auf die Spitze getrieben.

Johanna Haarers Kinderdrill-Bibel war in der Nazi-Zeit ein Bestseller. Nach 1945 verschwand Haarers Machwerk nicht, sondern wurde entnazifiziert und mit leicht verändertem Titel wieder aufgelegt. Bis in die 1980er Jahre trieb dieses Buch sein Unwesen – und hat bis zu seinem endgültigen Aus über viele Kinder unendliches Leid gebracht.

Die Welt ist friedlos geworden. Albert Ballin, der „Reeder des Kaisers“


Es sind Emporkömmlinge wie Albert Ballin, die sich mit eisernem Willen Wohlstand und Einfluss erkämpfen und damit den Reichen und Schönen im ausgehenden 19. Jahrhundert das Leben schwermachen.

Am Ende scheitert der „Reeder des Kaisers“ aber dann doch an seiner Herkunft und an der größten Aufgabe seines Lebens – der Frage nach Krieg oder Frieden im Jahr 1914.

Albert Ballin - der Reeder des Kaisers www.generationengespräch.de

Biedermann oder Brandstifter: Konrad Henlein

Konrad Henlein - Biedermann oder Brandstifter? Die Sudetenkrise 1938 www.generationengespräch.de


Konrad Henlein, Sudetendeutscher mit tschechischem Großvater, war Turnlehrer und wollte nach eigenem Bekunden auch nie etwas anderes sein. Er wurde zum Aushängeschild nationalsozialistischer Sudetendeutscher, die in den 1930er Jahre kräftig am Weltfrieden zündelten und die Sudetenkrise 1938 anzettelten.

War Henlein nur Hitlers Marionette und Brandstifter – oder auch Biedermann mit einem eigentlich ernsthaften Anliegen?

Wer war eigentlich „Stalin“? (3)

Stalin - der große vaterländische Krieg www.generationengespräch.de


Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet der sonst bis zur Paranoia misstrauische Stalin die Zeichen der Zeit nicht erkennt.
Ab März 1941 berichten immer mehr sowjetische Spione von einem nicht enden wollenden Strom deutscher Truppen, die Richtung Osten marschieren.

Doch Stalin wiegelt ab: In Berlin gäbe es „Falken“ und „Tauben“, wobei Hitler zu den „Tauben“ zähle …

Wer war eigentlich „Stalin“? (1)

Stalin Kindheit und Jugend www.generationengespräch.de


Iosseb Wissarionowitsch Dschugaschwili, genannt Stalin, gilt neben Adolf Hitler als einer der grausamsten Diktatoren in der Geschichte der Menschheit.

Als Lenins „Mann fürs Grobe“ beginnt er seine Karriere mit Intelligenz und Skrupellosigkeit. Durch menschenverachtende Härte wird er ab 1924 zum allmächtigen KP-Generalsekretär – und zum gefürchteten Alleinherrscher über die Sowjetunion.

30. September 1938: Das Münchner Abkommen. Trommeln in der Nacht …

von Ilse Schulz

Das Münchner Abkommen einfach erklärt www.generationengespräch.de


Am 30. September 1938 wurde nach monatelanger Krise das „Münchner Abkommen“ zwischen England, Frankreich, Italien und Deutschland geschlossen.

Die Welt und viele Deutsche hoffen, dass durch die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete Hitlers  Gier endlich gestoppt, der Frieden gerettet wäre.
Ein Zeitzeugenbericht.

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